Glossar

Unter die wirtschaftlichen Risiken fallen zum Beispiel Zahlungsausfälle wegen Zahlungsverzug und Insolvenz.

Ist ein Unternehmen zahlungsunfähig, dann fehlen ihm die finanziellen Mittel, um die fälligen Verbindlichkeiten zu bezahlen. Erst ab Zahlungsunfähigkeit eines Unternehmens wird ein Insolvenzverfahren eingeleitet.

Grundsätzlich kommt es zum Zahlungsverzug, wenn der Schuldner das Zahlungsziel überschreitet. Bei der OeKB Versicherung ist der Zahlungsverzug ein wichtiger Tatbestand, der erfüllt ist, wenn der Schuldner seinen vertraglichen Zahlungsverpflichtungen trotz stillschweigender oder ausdrücklicher Prolongation nicht nachkommt.

Polizzen der OeKB Versicherung decken automatisch auch den Verzug. Der Vorteil: Für die Versicherungsleistung ist kein Insolvenzverfahren notwendig.

Das Zahlungsziel ist eine Zahlungsfrist, die der Lieferant seinem Kunden für die Bezahlung der Lieferung eingeräumt hat, zum Beispiel 30, 90 oder 120 Tage. Nach Ablauf des Zahlungsziels ist die Forderung fällig.

Das Zahlungsziel unterscheidet sich vom Gesamtzahlungsziel.

Bei einer Zession überträgt der ursprüngliche Gläubiger (= Zedent) seine Forderung an einen neuen Gläubiger (= Zessionar).

Abtretung an ein Kreditinstitut

Wollen Sie die Ansprüche aus der Versicherung an ein Kreditinstitut erstmalig abtreten? Eine schriftliche Meldung an die OeKB Versicherung - eine Marke der Acredia Versicherung AG - genügt (Abtretungsanzeige laut § 14 der Allgemeinen Versicherungsbedingungen).

Abtretung an Dritte

Wenn Sie die Ansprüche an andere Dritte (Eigentümer, Konzerngesellschaften, Gläubiger, etc.) abtreten wollen, brauchen Sie dafür die ausdrückliche Zustimmung der OeKB Versicherung.

 

Weiter Informationen siehe Weiterzession an die OeKB