5 Tipps für Ihren sicheren Export

5 Tipps für Ihren sicheren Export

B2B: Sie befürchten, dass Ihr Kunde nicht zahlen kann?

Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser

Zahlungsausfälle passieren auch bei langjährigen Kunden. Halten Sie auch bei treuen Kunden ein strenges Debitorenmanagement ein und überlassen Sie nichts dem Zufall.

Betrug vorbeugen

Zu 100 Prozent kann man sich wohl nie vor Betrügern schützen. Sie können jedoch vorsorgen. Sichern Sie sich durch Originaldokumente ab. Überprüfen Sie auch die Richtigkeit des Absenders bei jeder Bestellung – dies gilt für sämtliche in der Polizze erfassten Länder. Fax-Bestellungen bzw. Rechnungs- und Lieferkopien bieten leider keine zureichende Grundlage zur ausreichenden Sicherstellung.

Haben Sie immer alle Risiken im Blick. Eine Kreditversicherung unterstützt Sie dabei.

Risiko kalkulieren

Oft wird unterschätzt, wie viel Mehr-Umsatz erwirtschaftet werden muss, um geringe Forderungsverluste auszugleichen. Nehmen wir zum Beispiel an, Sie haben geliefert und die offene Rechnung beträgt 65.000 Euro. Bei einer Gewinnspanne von zehn Prozent müssten Sie im Falle eines Zahlungsausfalles 650.000 Euro zusätzlichen Umsatz machen, um den Verlust auszugleichen.

Stellen Sie sich bei Zahlungen auf Ziel generell immer die Frage, ob Sie derzeit auf dieses Geld verzichten können.

Länderspezifisches Monitoring

Achten Sie vor allem bei Kunden aus Schwellenländern darauf, immer einen Überblick zu haben. Diese Länder haben zwar ein überdurchschnittliches Potenzial, aber die Risiken sind auch entsprechend hoch. Das kann wirtschaftliche oder aber auch länderspezifische politische Ursachen haben. Eine Kreditversicherung sichert auch den Zahlungsverzug und das politische Risiko ab. Sie schützt nicht nur vor Devisentransfer-Risiken sondern auch vor Zahlungsausfällen oder Verzügen wegen Unruhen und Krieg.

Eine Kreditversicherung hat die notwendige Länderkompetenz und behält die Risiken für Sie im Blick. So können Sie sich auf Ihr Kerngeschäft konzentrieren.

Hartnäckig bleiben

Ihr Kunde bezahlt nicht – was nun? Sprechen Sie Ihren Kunden sofort darauf an, egal ob per E-Mail oder Telefon und stoppen Sie sofort alle weiteren Lieferungen. Bleiben Sie hartnäckig und betreiben Sie ein strenges Debitorenmanagement.

Das Einzige, was die Beziehung zu Ihrem Kunden wirklich schädigen kann, ist eine offene oder ausgefallene Forderung.


26. Juli 2017

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