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Eine Kurzinformation der österreichischen Kreditversicherung.

2016 gab es ein BIP-Wachstum von insgesamt 1,8 Prozent. Dieses resultierte vor allem aus der sehr positiven Entwicklung des Dienstleistungssektors. Im Mai 2017 stieg die Inflation auf 2,9 Prozent. Dieser Anstieg führte zu einem sinkenden Reallohn und infolgedessen zu einem abgeschwächten Privatkonsum.

Die nach wie vor vorherrschende Ungewissheit bezüglich des bevorstehenden Brexit hemmt die Investitionen der Privatwirtschaft. Um die Bruttoanlageinvestitionen 2017 wieder zu erhöhen (2016: -1,5 Prozent), versucht der Staat Impulse zu setzen und investiert vermehrt in Infrastruktur und Wohnungsbau.

Die Zahlungsfähigkeit britischer Unternehmen ist durchwachsen. Die am Ende des ersten Quartals 2017 noch geringen Zahlungsverzüge sind per Ende Juni 2017 sprunghaft angestiegen. Weiters könnte sich das schwache Pfund negativ auf die Nachfrage nach österreichischen Waren oder Dienstleistungen auswirken.

Informationen zur Tschechischen Republik finden Sie hier.


04. September 2017

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