Der König zahlt nicht?

Der Kunde ist zwar König, aber auch dieser darf gemahnt werden.

Kunden sind das Fundament jedes Unternehmens. Fallen die Zahlungen dieser Kunden aus, kann das schnell den Untergang des eigenen Unternehmens bedeuten. Dazu kann es sehr leicht kommen.

Heute – in der Zeit der Digitalisierung und Globalisierung – stehen Konsumenten einem riesigen Angebot gegenüber. Verschiedene Anbieter werden in kürzester Zeit gefunden und Preise können in Sekunden verglichen werden. So ist es umso wichtiger, bestehende Kunden zu halten und neue Abnehmer zu gewinnen. Unter diesem Druck werden zu oft alle Kundenanliegen und Spezialwünsche erfüllt – ohne Rücksicht auf die Konsequenzen.

Unternehmer sagen vorschnell einem risikobehafteten Geschäft zu, vereinbaren Zahlung auf offene Rechnung und alles nur im guten Glauben an den König Kunde, der schließlich nicht verärgert werden soll. Man darf jedoch nicht vergessen: Auch ein altbekannter Geschäftspartner kann in finanzielle Schwierigkeiten geraten und in Folge dessen seine Rechnungen nicht begleichen. Ein professionelles Debitorenmanagement und rechtzeitiges Mahnen sind in diesem unglücklichen Fall das Um und Auf.

Es gilt aber schon vor Geschäftsabschluss eines zu bedenken: Riskante Geschäfte können mehr Umsatzeinbußen bringen, als fehlende Geschäfte. Wieviel Mehr-Umsatz ein Unternehmer erwirtschaften muss, um schon geringe Forderungsausfälle zu erwirtschaften, erklärt Karolina Offterdinger, Vorständin der Acredia Versicherung AG:

In diesem Fall unterstützt Sie Ihre Kreditversicherung. Sie behält Ihre bestehenden Kunden im Blick und informiert Sie, sollten Sie vor einem riskanten Geschäftsabschluss stehen. Bleibt die Zahlung dennoch aus, springt die Kreditversicherung als Ihr starker Partner ein – bei Zahlungsausfall und auch bereits bei Zahlungsverzug.


14. Juni 2017

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