Auf welche Gefahren könnten Sie bei einem Einzelgeschäft stoßen?

Unternehmer sind täglich mit unzähligen Risiken konfrontiert. Speziell bei Einzelgeschäften mit möglicherweise noch unbekannten Geschäftspartnern ist höchste Vorsicht geboten. Wir haben für Sie die vorherrschenden Gefahren analysiert und zu Ihrer Unterstützung mögliche Kontaktstellen zusammengefasst.

Kulturunterschiede – Unwissenheit über den Geschäftspartner und das Exportland

Andere Länder, andere Sitten – exportieren Sie in ein fremdes Land, sind unerwartete Überraschungen nicht auszuschließen. Nicht nur die Sprache ist eine andere, oft auch das Zeit- und Raumverständnis. Dies kann sich natürlich auf Zahlungs- oder Liefergewohnheiten auswirken. Für eine effiziente Kommunikation und vor allem eine erfolgreiche Geschäftsabwicklung sollten Sie sich schon im Vorfeld genau über die kulturellen Gegebenheiten im Exportland informieren.

Kapitalbindung – Einsatz von Arbeit und Kapital noch vor Bezahlung

Gerade bei Projektgeschäften werden Leistungen oft schon vor der Bezahlung erbracht. Damit stecken Sie Ihr Privatvermögen in die Produktion. Sollte Ihr Kunde am Ende nicht zahlen, schaden diese Vorleistungen nicht nur Ihnen persönlich sondern auch Ihrem Unternehmen. Lassen Sie immer die Bonität Ihres Abnehmers beurteilen.

Politische Risiken – Je länger die Projektdauer umso höher die Gefahr

Übersehen Sie nicht jene Gefahren, die im Exportland selbst entstehen können. Zum Beispiel Unruhen, eine Revolution oder Devisentransferbeschränkungen können es Ihrem Abnehmer unmöglich machen, seine offene Rechnung zu bezahlen. Behalten Sie daher nicht nur die wirtschaftlichen sondern auch die politischen Entwicklungen im Auge.

Produktion nach Auftrag – keine Ersatzverwertung möglich

Einzelgeschäfte sind oft Sonderaufträge. Auf einer Sonderanfertigung sitzen zu bleiben, ist besonders riskant. Denn begleicht der Kunde seine offenen Forderungen nicht, ist es nahezu unmöglich, einen neuen Kunden zu finden, der genau dieses Produkt brauchen kann.

Alles hängt an einem Faden – dem Einzelgeschäft

Sie haben einen Geschäftsabschluss mit einem großen Kunden? Sie produzieren und konzentrieren sämtliche Kapazitäten auf diesen Auftrag. Weitere Einnahmequellen gibt es daher auch nicht.  Gerät nun der Kunde mit der Zahlung in Verzug oder wird gar insolvent, dann könnte dieser Verlust das eigene Unternehmen in den Abgrund reißen. Überlegen Sie immer, wieviel Mehr-Umsatz notwendig ist, um einen solchen Verlust auszugleichen. Können Sie das nicht erwirtschaften, suchen Sie sich einen Partner wie einen Kreditversicherer, der im Fall des Falles für den Schaden einspringt.

Wo können Sie Hilfe finden

Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ)

Die WKÖ ist die erste Anlaufstelle für viele österreichische Unternehmen. Sie informiert über Marktchancen und -risiken in anderen Ländern.

Kreditschutzverband von 1870 (KSV)

Sie benötigen Bonitätsauskünfte für ein einzelnes Unternehmen? Dann sind Sie beim KSV genau richtig.

Wirtschaftsblogs und Social Media-Kanäle

Oft ist es gar nicht notwendig, für aktuelle Informationen tief in die Brieftasche zu greifen. International vernetzte Unternehmen wie Euler Hermes oder OeKB Versicherung veröffentlichen regelmäßig wirtschaftlichen Content über Blogs oder Social Media-Kanäle.

OeKB Versicherung

Sie wollen auf Nummer sicher gehen und überlassen nichts dem Zufall? Risiken eines Einzelgeschäftes können mit einer Kreditversicherung voll abgesichert werden. OeKB Versicherung übernimmt für Sie das gesamte Debitorenmanagement und behält den Kunden im Blick – auch in schwierigen Märkten. Gerät die Zahlung in Verzug oder fällt sie aus, übernimmt die Kreditversicherung den Schaden und schützt Sie so vor Umsatzlücken.


22. März 2017

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